boarding the 'Kulturgondel' at Alexanderplatz
'Kulturgondel' as East West link
a new urban mobility experience
arriving at the museum M20 and the 'Kulturforum'
arriving at the museum M20 and the 'Kulturforum'
view from the arrival platform / roof of the museum
the facade functions as a public ladscape and the walkway down
entrance at ground level
interaction between inside and outside
1st floor
2nd floor
3rd floor
roof & 'Kulturgondel'
siteplan
siteplan
concept diagram
perspective
perspective

Bewegung: Ein Kernphänomen des Museums. Die wichtigste Annäherung an Kunst erfolgt im Gehen durch die Räume.
Wir übersetzen diesen Gedanken in eine architektonische und urbane Dimension.

Verbindende Mitte: Kulturforum und Stadtlandschaft erhalten mit dem M20 eine neue Mitte.
Als Verbindungselement wird der Museumsbau zum Eingang für das erweiterte Kulturforum auf mehreren Ebenen.

Kulturgondel: In einer neu gedachten Ebene wird optional und unabhängig vom Entwurf ein zeitgenössisches Mobilitätsmittel als barrierefreier Zugang ins Forum angeboten.
In einer alternativen Planung zur Straßenbahn Kulturforum - Potsdamer Platz - erweiterbar bis Alexanderplatz kann der Besucher mit einer Seilbahn über das Dach des M20 die anderen Kulturbauten erreichen.
Mit dem Blick von oben erfährt er erstmalig das Kulturforum ganzheitlich und kann sich entscheiden, zur Kunst zu gehen oder den Ort zu genießen.

Tektonik: Die strukturelle DNA des Gesamtensembles zeigt sich tektonisch in der physischen Präsenz der schwebenden Horizontale (NNG), der schrägen Fläche (Piazetta),
der akustischen Schollenstruktur (Philharmonie) sowie der perforierten Lichtdecke (StaBi). In einer einfachen Struktur von Schichten besetzt der Neubau respektvoll und selbstbewusst den Ort
zwischen den Ikonen der Architektur und tritt mit diesen in einen Dialog. Fassade und Dach werden zum kuratierten, begehbaren Erfahrungsraum, der gesamte Museumsbau zur großen öffentlichen Freitreppe.
Die zueinander verschobenen quadratischen Schichten des Baukörpers setzen die Treppen und Terrassen in spezifische Blickbeziehungen zu den benachbarten Kulturbauten
und bieten gleichzeitig Sonnenschutz für den Innenraum. Die Transparenz der Fassade fördert den visuellen Kontakt zwischen den Besuchern innen und außen.
In ihrer bewegten Tektonik nimmt die Architektur des M20 die Vielschichtigkeit, Verschiebungen, Brechungen und Offenheit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auf
und wirkt zugleich identitätsstiftend für unsere heutige pluralistische Gesellschaft.

 

Location: Berlin, Germany
Program: galleries, exhibition, shops, restaurant, metrocable station
Status: ideas competition
Team: with LAVALAND